move-Kurse 2010

Tische, Skripte, Powerpoint, ein Redner, lauschende Ohren… eigentlich ist doch schulfrei an Christi Himmelfahrt?
Trotzdem kamen an diesem langen Wochenende 150 Gemeindemitarbeiter auf den move-Kursen START, GROW, LEAD und TeK zusammen, um freiwillig „die Schulbank zu drücken“. Ihre Motivation: Lernen, um Kinder und Jugendliche zu bewegen.

Die Teilnehmer zwischen 13 und 45 Jahren reisten überwiegend als ganzes Team aus allen Gegenden Deutschlands an. Manche kamen aus Stralsund oder aus Mössingen. Auf den parallelen Kursen konnten sich die einzelnen Gruppenmitarbeiter je nach Aufgabe weiterbilden und gleichzeitig gemeinsam im Team das Gelernte diskutieren. Es entstanden neue Konzepte und Visionen, Ideen für die eigene Gemeindearbeit wurden ausgetauscht und weiterentwickelt.
Eine Gruppenleiterin aus Köln erzählt bewegt, dass ihre mitgereisten jungen Mitarbeiter inspiriert an eine Weiterentwicklung der Arbeit mit jüngeren Kindern denken und auch schon ganz konkrete Ideen haben.

Kurs 1: Start – Kids
Arbeit mit Kids: Das bedeutet viel Spiel, Spaß, Spannung – aber auch eine hohe Verantwortung. Die 40 Teilnehmer aus dem Jungschar- und Sonntagsschulbereich erarbeiteten anhand der Berufung des Zöllners Levi ihre - zum Teil erste- Andacht und bewiesen viel Kreativität bei den abschließenden Vorstellungen. Zollstöcke, Instrumente, Schattenbilder und Wasserpantschereien – da wird aus einer kleinen Geschichte ein beeindruckendes Erlebnis.

Kurs 2: Start – Teens
Die 23 Teilnehmer des Kurses kamen aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Teenagerarbeit. Sie lernten einen Bibeltext gründlich zu erarbeiten und daraus eine anschauliche Andacht zu gestalten. Besonderer Schwerpunkt wurde auch auf die Bedürfnisse und Probleme der Teenager in unserer heutigen Gesellschaft gelegt und in verschiedenen Seminaren verdeutlicht, wie wichtig es ist, diesen richtig zu begegnen. Der Kurs lebte von dem vielfältigen Austausch, packenden Lebenserfahrungen und gegenseitigem Feedback.

Kurs 3: Grow
Nach dem Vorbild des alttestamentlichen Königs Davids ging es in diesem Kurs darum, sich mit dem geistlichen und persönlichen Wachstum auseinander zu setzen, um ein Mitarbeiter nach dem Herzen Gottes zu werden. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, denkt über sich selber nach und kommt sich selbst auf die Spur. Zwangsläufig ergaben sich viele persönliche Gespräche, die bis spät in die Nacht dauern konnten. Das ist uns wichtig: Auf den move-Kursen geht es nie nur um Theorie, sondern immer auch um praktische Lebenshilfe.

Kurs 4: Lead
Wer als Leiter schon länger in der aktiven Mitarbeit steht, hat speziellere Fragen. Es ging um die Themen Persönlichkeit, Leiterschaft und Teamleitung. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer lag natürlich höher, ebenso wie die Intensität der Mitarbeit. Es tat gut, über eigene Problemstellungen reden zu können und dabei zu entdecken, welche unterschiedlichen Lösungsansätze es gibt. Nächstes Jahr trifft man sich wieder auf dem Kurs TRAIN, der dieses Jahr leider ausfallen musste.

Es gab auch Zeiten, in denen sich die Mitarbeiter aus den verschiedenen Kursen mischten: Learning by doing - In der active-zone wurden am frühen Nachmittag gemeinsam die eingeschlafenen Muskeln tüchtig wieder aufgewärmt. Grauer Himmel und ein paar Regentropfen hielten hier keinen davon ab, beim Geländespiel den Berghang hoch und runter zu jagen, oder beim Stationslauf die Wasserbomben fliegen zu lassen. Mit verbundenen Augen, zusammengeknoteten Beinen oder gespickt mit Wäscheklammern wurden unter viel Gelächter wertvolle Anregungen für Spielideen und Kooperationsübungen gesammelt.

Im morgendlichen Sing-In und in der Sing&Pray-Zeit nach dem Abendessen wurde Gott angebetet und laut gelobt. Das tat gut.

Bei so vielen, von Gott begabten Menschen aus den unterschiedlichsten Gemeinden wurden die move-Kurse zu einer wertvollen Plattform. Sowohl Teilnehmer als auch Mitarbeiter profitierten von dem regen Austausch neuer Ideen, Diskussionen und Gebet füreinander.

Es war bewegend zu sehen, was für unterschiedliche Persönlichkeiten Gott dazu auserwählt, Kindern und Jugendlichen seine Liebe näher zu bringen und Licht für die Welt zu sein. Junge Erwachsene, die in der Gemeinde aufgewachsen sind und jetzt das weitergeben wollen, was ihnen dort geschenkt wurde, aber auch Menschen mit schockierenden und unglaublich traurigen Lebensgeschichten – alle gemeinsam sind geliebte Kinder Gottes, die sich gebrauchen lassen möchten.

Kurs 5: TeK (Technikkurs)
Mit 40 Teilnehmern war der neu gestaltete TeK-Kurs voll belegt. Die Kälte tat der guten Stimmung keinen Abbruch und so war die Motivation beim Laufen, Kartenlesen, Geocaching und Übernachten im Zelt gut. Ein Kurs rundum voll mit Ideen für die praktische Gestaltung einer erlebnisorientierten Jungschararbeit oder eines Zeltlagers. Nächstes Jahr liegt der Schwerpunkt dann auf dem Bauen mit Holz.

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