Vom Heiligen Geist bewegt - challenge statt chillen
Zum mittlerweile 3. Mal fand in diesem Jahr das movecamp statt. Ein Camp für Teenager die Jesus lieben und in ihrer Beziehung zu ihm wachsen möchten. Eine Woche voller Gottesbegegnungen, Action und Highlights. Insgesamt 153 Teilnehmer und 70 Mitarbeiter haben gemeinsam ein intensives, herausforderndes und segensreiches movecamp erlebt. Nach den beiden Themen in den Vorjahren „Das Vaterherz Gottes“ und „Von Jesus bewegt“ stand das diesjährige movecamp logischerweise unter dem Motto „Heiliger Geist - Sturmwind oder laues Lüftchen oder...?“ Dazu gab es ein reiches Angebot an Predigten, Seminaren, Gesprächsgruppen und Büchern.
Jeden Morgen gab es eine Predigt von Markus Walter, der sich intensiv auf das Thema „Heiliger Geist“ vorbereitet hatte. Mit theologischem Tiefgang, persönlichen Zeugnissen und Herausforderungen für den Alltag hat er Teens und Mitarbeiter mit in dieses spannende Thema hinein genommen. Nach den Predigten wurde das Gehörte in Gesprächsgruppen für den Einzelnen noch greifbarer. In kleineren Gruppen fand ein Austausch über das Thema statt und es war Raum um füreinander zu beten und miteinander zu beten. Besonders aus diesen Gruppen heraus ergaben sich viele Einzelgespräche, die immer wieder zu neuen Lebensübergaben oder neuer Klarheit für das eigene Leben führten. Das liebevolle und wertschätzende Miteinander ist wohl einer der größten Schätze des movecamps. Immer wieder sah man Menschen in Gespräche versunken auf der Wiese sitzen oder in der Hängematte liegen oder konnte beobachten, wie einer den anderen segnete. Dabei war es manchmal gar nicht mehr wichtig, wer Mitarbeiter und wer Teilnehmer ist. Jeder hatte etwas zu geben und jeder konnte von den Zusprüchen und Gebeten der anderen profitieren.
Wenn man die freie Zeit nicht für Gespräche genutzt hat, dann gab es reichlich weitere Angebote. Extra für das Camp wurde ein Beachvolleyballfeld aufgeschüttet und eine Soccerarena errichtet. So konnten jeden Tag Sportspiele stattfinden. Andere zogen aus dem zwischendurch nassen Wetter einen Vorteil und starteten eine Schlammschlacht.
Apropos Wetter...da haben wir so einiges zu erzählen. Regenmassen an einem Tag, strahlender Sonnenschein am nächsten. Kalte Nächte und ein brühend heißer Nachmittag. Gewitter von einem Ausmaß, das man nur selten erlebt. Wetterleuchten über Stunden hinweg. Hagelkörner bis zur Größe eines Tischtennisballs. Sternschnuppen. Und als es dann nach Hause ging mehrere Regebogen in den schönsten und strahlendsten Farben. Was wir in dieser einen Woche erlebt haben, haben die meisten von uns ihr ganzes Leben lang noch nicht erlebt. Gerade darin durften wir Gottes Größe und Herrlichkeit erkennen. Gott ist der Herr über jedes Wetter und wir sind aus all diesen Wetterwechsel mit einem Lächeln heraus gekommen.
Und in der Regel hatten wir auch ein Lied auf den Lippen. Was allerdings weniger an dem Wetter als viel mehr an unserer Band lag. Sie haben uns mit hinein genommen in die Anbetung Gottes durch Musik und uns durch alte und neue Lieder begeistert. Musikalisch eingeläutet, wurde die Woche von „Echtzeit“, die am zweiten Abend ein Konzert auf dem movecamp spielten.
Und wenn gerade nicht gesungen oder gespielt wurde, dann stand die Bibliothek mit Büchern zu verschiedensten Themen offen. Oder das Missionszelt lud dazu ein sich über Kurzeit- und Missionseinsätze zu informieren und über Mission ins Gespräch zu kommen. Ins Gebetszelt konnte jeder kommen, der für sich beten lassen wollte oder selbst die Ruhe zum Gebet suchte. Die Homezone war ein Zelt der Begegnung und des Entspannens. Außerdem wurden Workshops und Seminare zu verschiedensten Themen angeboten. Und wir haben es immer wieder genossen uns von der Küche bekochen zu lassen.
Eines der Highlights des Lagers war sicherlich der kreative Abend, der von den Teilnehmern selbst gestaltet wurde. Es war eine bunte Mischung aus Anspiel, Musik, Zeugnissen, Segnungen und Albernheiten. Und immer wieder wurde das Thema von einem der Vorabende aufgegriffen „Challenge statt Chillen“. Wir wollen keine Generation sein, die sich durchs Leben chillt, sondern wir wollen uns herausfordern lassen. Wir möchten mutig sein und auf Gottes Stimme hören. Wir möchten seine Wege gehen, indem wir den Heiligen Geist in uns wirken lassen. Das ist eine Konsequenz, die die meisten von uns vom movecamp mit nach Hause genommen haben: Wir lassen uns challengen, statt unser Leben durch chillen zu vergeuden.
Nikita Goseberg, movecamp-Mitarbeiterin










